Geschichte

 


1998

Die Blasmusik Perchtoldsdorf feiert ihr 40 jähriges Bestehen. Anlässlich dieser Feier erging der Dank für die Unterstützung in ideeller und finanzieller Hinsicht an: das Land NÖ, die Marktgemeinde Perchtoldsdorf (mit den Bürgermeistern Kammer, Katzberger und Heiduschka) und an alle Gemeinderäte, die sich als Förderer der Blasmusik erwiesen haben.


1989

Neben dem Kulturkonzert im Herbst wurde erstmals auch ein Frühlingskonzert eingeführt.

Seit Gründung der Musikschule unter seinem damaligen Direktor Prof. Winkler erfolgte eine fruchtbringende Zusammenarbeit mit der Blasmusik unter Anton Hafenscher. Dies galt vor allem für den Bereich der Holzbläser.

In den folgenden Jahren galt es vor allem die Jungmusiker zur Wahrnehmung der Proben- und der sonstigen Termine zu motivieren. Hauptaugenmerk galt hier der Entwicklung von Toleranz und Pflichtbewusstsein.


1988

Als großes Problem erwies sich in diesen Jahren die Nachwuchsarbeit. Anton Hafenscher, Johann Zeidler und Josef Neumayer stellten sich in den Dienst der Sache und bildeten unentgeltlich Nachwuchs bis zur Gründung der Musikschule aus.

Seit einigen Jahren schon fanden Proben im KUZ Perchtoldsdorf statt. 1988 wurde hier auch anlässlich des 30jährigen Bestehens der Kapelle das Jubiläumskonzert gespielt.


1987

In all den Jahren seien zwei hervorragende Persönlichkeiten, die das Orchester unterstützten, genannt: Prof. Stefan Kossich vom Johann Strauß Orchester (Schlagzeug) und Prof. Willi Krause von den Philharmonia Schrammeln (Klarinette). Beide wurden 1987 zu Ehrenmitgliedern ernannt.


1983-1986

Eröffnung der Bücherei

Eröffnung des Türkenmuseums sowie Festumzug im Türkenjahr

Blasmusikwertungsspiele (‚Ausgezeichnete’ und ‚Sehr gute’ Erfolge in der Kategorie C (Oberstufe)


1982

Teilnahme am Viertelfest des NÖ Blasmusikverbandes in Wr. Neustadt und am Blumenschmuckwettbewerb in Wieselburg


1981

Musikalische Einsätze für LH Siegfried Ludwig und im Rahmen der NÖ Radrennfahrt


1980

Spatenstichfeier Kindergarten Seb. Kneippgasse


1979

Eröffnung des Hallenbades


1978

Eröffnung des Freibades

Bäderkonzerte       

ORF Aufzeichnungen (Weinkost)


1976

Der traditionelle Weinhüterumzug wurde vom ORF gefilmt und die Blasmusik Perchtoldsdorf wurde in das ORF Zentrum am Küniglberg eingeladen.

Einsatz beim 1. Perchtoldsdorfer Seniorenball.


1974

Reise zur Partnerschaftsfeier in Donauwörth

Eröffnung des Sportzentrums in Perchtoldsdorf

Weinkost hinter der Burg


1972

Anton Hafenscher übernimmt die künstlerische Leitung der Kapelle. Er hatte schon seit 1957 als Klarinettist mitgewirkt und widmete sich der gezielten Weiterentwicklung der Musik.

Am 22. Oktober wurde erstmals in gemeinsamer Organisation mit der Gemeinde ein Kulturkonzert veranstaltet. Dies war so erfolgreich, dass diese Konzerte bis heute einen fixen Bestandteil im Kulturleben Perchtoldsdorfs darstellen.

Josef Haminger übernahm die Stelle des Stabführers, die er bis heute ausübt.

Weitere Konzerteinsätze: Großveranstaltung in Eggenburg, Mitgestaltung einer Sylvesterbrauchtumssendung im Rahmen des ORF Niederösterreich.


1971

Franz Bednarik legt seine Funktion als Kapellmeister aus beruflichen Gründen nieder.


1968

Durch die Umstellung von der damals vorhandenen ‚Hohen Stimmung’ auf die  im modernen Musikleben übliche ‚Normalstimmung’ wurde die komplette Erneuerung aller Musikinstrumente notwendig.

12. März 1968: erste Probe mit neuer Stimmung, Kosten der Umstellung öS 75 000,- (öS 10 000,- stellte die Gemeinde als Subvention zur Verfügung, der Rest wurde vom Verein bzw. den Musikern aufgebracht).

Einweihung der Instrumente anlässlich des 10jährigen Vereinsjubiläums.


1967

Konzertreise nach Weiz/Stmk.

In diesen Jahren wurde die Kapelle durch einen vierbeinigen Musikanten – dem Pony Florian – unterstützt (er zog die große Trommel).

In diesem Jahr fanden Tonbandaufnahmen für das Landesstudio NÖ, Abteilung Blasmusik statt.

Bei einem Wertungsspiel des NÖ Blasmusikverbandes konnte in der Oberstufe ein Erster Preis mit Auszeichnung erreicht werden.

In Perchtoldsdorf wurde die Glockenweihe in der Marienkirche musikalisch untermalt.


1966-1971

Es wurde bei den verschiedensten Veranstaltungen gespielt: Festkonzerte, Faschingskonzerte, Kirchenberglkonzerte, Hochzeiten, Geburtstage, Begräbnisse, Messen, Prozessionen, Kirtagen, Hütereinzügen, Bällen, Turmblasen u. v. m.

Franz Bednarik sorgte dabei vor allem auch für die Eingliederung des Nachwuchses.

Die Proben fanden mangels geeigneter Räumlichkeiten in Ausschanklokalen versch. Mitglieder statt (Fam. Mayer, E. Sommerbauer, J. Koholzer, A. Spiegelhofer, J. Mohrenberger)


1965

Andreas Distl   jun. wird zum Obmann bestellt

Umbenennung der Kapelle in „Musikverein Blasmusik Perchtoldsdorf“

Auf Initiative von Franz Paul (Confrencier und Zauberer bei den Faschingskonzerten) wurden eine Reihe von Konzerten in der Steiermark (Deutschlandsberg, Graz, Bad Gleichenberg) veranstaltet.

Weitere Auftritte: Grundsteinlegung der Marienkirche sowie Empfang des Präsidentschaftskanditaten Dr. Gorbach durch DI Figl am Graben in Wien).


1964

Veranstaltungen und Erfolge in diesem Jahr:

- Platz beim Wertungsspiel der Blasmusikkapellen in der Wiener Stadthall (Wertungsrichter war u.a. Sepp Tanzer)

- Konzerte zur Eröffnung der Wiener Festwochen mit dem Wiener Männergesangsverein

- Konzerte auf der WIG 1964

- Erstes Faschingskonzert im Lokal von F. Sommerbauer (Vorführung des ‚NÖ Trachtenanzuges, mit dem die Kapelle ausgestattet wurde). Diese Konzerte wurden bis 1968 durchgeführt.

- Kapelle erhielt die Bewilligung zur Führung des Gemeindewappens auf den Uniformen


1963

Militärkapellmeister Udo Stehlik wird Ehrenkapellmeister. A. Distl scheidet als Kapellmeister aus, bleibt aber Stabführer und wurde 1964 zum Ehrenkapellmeister ernannt.

Franz Bednarik übernimmt die musikalische Leitung des Orchesters. Die Kapelle erreicht unter ihm beachtliches musikalisches Niveau und erzielte ansehnliche Erfolge.

Einführung der ‚Platzkonzerte am Kirchenbergl’.


1961

Genehmigung als Verein ‚Musikkapelle Jung Perchtoldsdorf’


1959

Auftritte in schwarzer Hose, grauem Sakko und weißer Schirmkappe bei der Fronleichnamsprozession, beim Kinderball im Cafe Mehling und bei offiziellen Anlässen der Marktgemeinde Perchtoldsdorf.

Seit damals wird auch regelmäßig das ‚Anschlagen’ (Spiel von Haus zu Haus vor dem Fronleichnamsumzug) durchgeführt.


1958

J. Spiegelhofer, J. Koholzer, P. Tiefenbrunner, K. Sommerbauer schlossen sich dieser Gruppe an. Man spielte erstmals bei der Fronleichnamsprozession (in schwarzen Hosen und weißen Hemden).

 Die ‚neue’ Kapelle wurde von A. Distl geleitet, er kümmerte sich auch um Instrumente und Noten.


1957

Andreas Distl gründete ein Bläserquartett (Anton Hafenscher, Josef Barbach, Johann Zeidler, Franz Jezek) sowie eine weitere Musikergruppe (Richard Höger, Andreas Distl jun., Josef Mayer, Josef Wenk). Diese bildeten die Wurzeln der Blasmusik Perchtoldsdorf.

Der Musikunterricht fand unter Udo Stehlik (Leiter der Kapelle des Jungarbeiterdorfes Gießhübl) an der Hauptschule statt.